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aFuE (Projekt der) |
Ein Projekt der aFuE ist Gegenstand eines Vertrags, der definiert, wie das Projekt finanziert wird und wer aus den Ergebnissen der Forschung einen Nutzen hat. |
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Absatzplan |
Der Absatzplan besteht klassisch aus drei Teilplänen: dem Verkaufsplan/Umsatzplan, dem Vertriebskostenplan und dem Werbeplan. Der Absatzplan ist in der Regel die Grundlage für alle Einzelpläne der anderen betrieblichen Funktionsbereiche. Von der Höhe des möglichen Absatzes hängt ab, wie viel produziert werden soll. Von diesem Produktionsplan wiederum ist der Beschaffungsplan/dir. Materialaufwandsplanung abhängig. Der Finanzplan ist ebenfalls abhängig vom Absatzplan, wie vom Produktions- und vom Beschaffungsplan und der Lagerplanung. In vielen industriellen Bereichen ist der Absatz vom Markt/Kunden vorgegeben (z.B. Zulieferindustrie). Bei mehr oder minder freier Gestaltung kann eine optimale Abstimmung von möglichen Umsatzerlösen und dafür aufzuwendenden Produktions- und Vertriebskosten mit dem Ziel der Gewinnoptimierung vorgenommen werden |
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Akkreditierung |
Verfahren,
durch welches eine anerkannte Instanz formell anerkennt, dass eine
Organisation oder eine Einzelperson kompetent für die Ausführung
gewisser Aufgaben ist (insbesondere, Zertifizierung, Audits für
die Qualität). Die Akkreditierung zielt auch darauf ab, die Anerkennung von Verfahren für bestimmte Tätigkeiten zu erlangen (z. B.: Laboranalysen). |
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Anforderung |
Ausdruck der Kriterien, welche den Bedürfnissen qualitativer und quantitativer Art für ein Produkt oder eine Dienstleistung entsprechen und die eine liefernde Institution beachten muss. |
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Angemessenheit |
Verhältnis vollständiger Übereinstimmung. |
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Audit |
Methodische und unabhängige Prüfung, mit der festgestellt wird, ob die Tätigkeit und die Resultate auf dem Gebiet der Qualität die Anforderungen erfüllen, die im System für das Qualitätsmanagement definiert wurden, ob diese Bestimmungen systematisch angewendet werden und ob sie das Erreichen der festgesetzten Ziele ermöglichen. |
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Auditor |
Person, die zur Durchführung eines Audits qualifiziert ist. |
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Ausbildungsvertrag |
Vertrag, der
Informationen über folgende Punkte enthält: |
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Balanced Scorecard |
Anfang der neunziger Jahre entwickelten Robert S. Kaplan und David P. Norton in Zusammenarbeit mit zwölf Top-Unternehmen (u. a. DuPont, Shell, GE) ein neuartiges strategisches Steuerungsinstrument, die sog. Balanced Scorecard (kurz BSC). Ihr Hauptmotiv war dabei die Verbesserung bestehender Ansätze, bei denen Finanzkennzahlen zu sehr im Mittelpunkt standen. Die zunehmende Komplexität der Unternehmenssteuerung erfordert Instrumente, die neben reinen Finanzkennzahlen auch Meßgrößen für andere Erfolgfaktoren bieten: Perspektiven für Kunden, Märkte, Prozesse und Mitarbeiter müssen stärker berücksichtigt werden. Dieser Erkenntnis kommt die BSC nach. |
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Budgetierung |
Budget meint in seiner ursprünglichen Bedeutung die Geldbörse und ist dann später als Synonym für das finanzpolitische Hauptbuch öffentlicher Körperschaften verwandt worden, ähnlich wie die Begriffe Etat und Haushalt. Budgetierung bedeutet demnach zunächst nicht anderes als den Prozeß der Budgeterstellung. Im Zusammenhang mit der Verwaltungsmodernisierung wird unter Budgetierung jedoch in der Regel ein neues Verfahren der Haushaltsaufstellung und Ressourcenzuweisung verstanden, welches aufgrund von politischen oder analytischen Überlegungen die zur Verfügung stehende Finanzmasse auf die verschiedenen Untereinheiten verteilt. |
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Businnes |
Das Konzept
des Business Process Reengineering wurde 1993 von Michael Hammer
und James Champy am Massachusetts Institute of Technology (MIT)
vorgestellt. Im Zentrum stehen fundamentales Überdenken und
radikales Redesign (Neustrukturierung) von Unternehmen oder
wesentlichen Geschäftsprozessen. Ziel: Quantensprünge bezüglich
Kosten, Zeit und Qualität. |
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Buy-and-Build-Strategien |
Im Rahmen von sogenannten Buy-and-Build-Strategien werden zumeist durch Beteiligungsgesellschaften ganze Branchen und Märkte konsolidiert. Dabei werden Unternehmen einer Branche, welche ursprünglich im Wettbewerb zueinander standen, zusammengefaßt, um in ihrem Markt eine ausreichend kritische Größe darzustellen und sich als europäischer oder sogar globaler Player zu positionieren. Buy-and-Build-Strategien werden in der Regel durch die Gründung einer neuen Gesellschaft in Form einer Holding umgesetzt. Unter der Holding werden die einzelnen Unternehmen und ihre Marken weitestgehend eigenständig erhalten. |
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Benchmarking |
Verfahren, durch welches eine Institution ihre Organisation, ihre Tätigkeit, ihre Produkte, ihre Leistungen und ihr Outcome mit denen der Konkurrenz vergleicht. Benchmarking stellt in der Managementsprache darauf ab, sich an besonders herausragenden Leistungen einer anderen Unternehmung als Bezugsgröße zu orientieren. Es geht darum, die Praktiken des „Klassenbesten" zu übernehmen oder nachzuahmen und soll nun auch im öffentlichen Sektor praktiziert werden. |
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Bezug |
Vermerk auf den Dokumenten und Produkten, der es ermöglicht sie in allen Phasen des Entwurfs, der Entwicklung, der Herstellung, der Benützung, der Entsorgung und der Archivierung zu identifizieren oder zu verfolgen. |
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Bürokratie |
Bürokratie steht heutzutage in der Regel negativ für übertriebenen Ressourcenverbrauch, die Schwerfälligkeit von Entscheidungsprozessen, steile Hierarchien, Planungsversessenheit und Rechtspositivismus. Von seiner ursprünglichen Bedeutung meint Bürokratie aber das Vorhandensein eines spezialisierten Verwaltungsstabes in Form des Beamtenapparates. Für Max WEBER garantiert die Bürokratie vor dem Hintergrund absolutistischer Willkürherrschaft formale Gleichheit durch Regelbindung (Legalität) und gewährleistet so (als Idealtypus) die Rationalität staatlicher Rechtsausübung. Ihre wesentlichen Kennzeichen sind Sachlichkeit, Unpersönlichkeit und Berechenbarkeit. Sie bezieht sich bei Weber auch nicht nur auf die öffentliche Verwaltung, sondern ebenso auf gewerbliche Unternehmen. Durch ihre Maschinenartigkeit, die sie kennzeichnende Arbeitsteilung und den formalen Gehorsam der Beamten ist die Bürokratie an Effizienz den feudalen, ehrenamtlichen und kollegialen Formen der Verwaltung überlegen. |
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Business Excellence |
Aussergewöhnliche Managementpraxis einer Organisation und Erreichen der Resultate, die auf der Gesamtheit der Grundkonzepte EFQM beruhen. |
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Cash Flow |
Der Cash Flow ist eine Kennzahl, die angibt, was ein Unternehmen in einer Periode aus dem Umsatzprozeß erwirtschaftet hat und was somit für Investitionen, Gewinnausschüttungen und Tilgungsausgaben aus eigener Kraft verwendet werden kann. Aus Höhe und Entwicklung des Cash-Flows können Rückschlüsse auf die Ertragskraft, Selbstfinanzierungskraft, Kreditwürdigkeit und Expansionsfähigkeit (insbesondere zur Fähigkeit von Firmenkäufen) gezogen werden |
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Controlling |
Controlling ist ein System der Führungsassistenz, welches der Zielentwicklung, Entscheidungsfindung und Entscheidungskontrolle des Managements durch Informationsversorgung, -bearbeitung und -auswertung dient. Durch Controlling wird versucht, die Führungsfunktionen "Planung", "Organisation", "Personal" und "Kontrolle" funktional miteinander zu verknüpfen. Geht es um die Gesamtsteuerung einer Organisation im Bereich der Ziel- und Aufgabenentwicklung und Erfolgskontrolle, spricht man von strategischem Controlling. Geht es dagegen um den Aufbau eines effizienten Rechnungswesens und die Binnensteuerung einzelner Organisationseinheiten, spricht man von operativem Controlling. |
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Contracting out |
Mit Contracting out werden die verschiedenen Verfahren zur Auslagerung oder zur externen Beschaffung von Organisationsleistungen bezeichnet. |
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Corporate Identity |
Corporate Identity (CI) oder Unternehmensidentität ist ein Managementkonzept, welches darauf abzielt, die Identifikationsmöglichkeiten mit den Unternehmenszielen für die Mitarbeiter auszubauen und zugleich ein einheitliches Image des Unternehmens gegenüber der Öffentlichkeit zu schaffen. |
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Customer Relationship Management |
Customer Relationship Management umfaßt die Verwaltung, Auswertung und Bewertung von Kundendaten für z.B. Verkaufsgespräche, Werbemaßnahmen und Kundenservice. |
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Dezentrale Ressourcenverantwortung |
Dezentrale Ressourcenverantwortung beinhaltet in der öffentlichen Verwaltung die Verlagerung der Verantwortung für die Ressourcen Personal, Finanzen und Organisation von den zentral gesteuerten sogenannten „Querschnittsämtern" (Personalamt, Kämmerei, Hauptamt) auf die dezentral angesiedelten Fachämter. Die dezentralen Organisationseinheiten sollen neben der Fachverantwortung auch die Ressourcenverantwortung wahrnehmen. Diese Einrichtung organisatorisch abgrenzbarer Einheiten im Sinne von Verantwortungszentren ist das Herzstück des Neuen Steuerungsmodells; denn ergebnisorientierte Verfahren greifen erst dann, wenn Organisationseinheiten bestehen, denen Kosten und Leistungen zugeordnet werden können. Vorteile dieser Verantwortungszentren werden im Abbau von Komplexität, in der Schaffung von Transparenz, in der Zurechenbarkeit von Kosten und Leistungen, in der Möglichkeit globaler Budgetierung, in der Herstellung einer Einheit von Entscheidung und Verantwortung und in der Möglichkeit der Institutionalisierung von wettbewerbsadäquaten Mechanismen gesehen. Mit dem höheren Autonomiegrad der dezentralen Einheiten in Bezug auf Budget, Organisation und Personal geht eine neues Berichtswesen einher, welches ein systematisches Evaluieren der Leistungen durch Indikatoren ermöglichen soll (vgl. Controlling, Kontraktmanagement). |
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Dokumenten-Management-Systeme |
Dokumenten-Management-Systeme (DMS) bestehen aus Hard- und Software, welche papierloses Bearbeiten, Speichern und Reproduzieren aller Daten und Dokumente im Unternehmen ermöglichen. Papierdokumente, wie z.B. Eingangsrechnungen, werden dabei vor, während oder nach der Erfassung in ein digitales Format überführt. Rationalisierungs- und Kosteneinspareffekte können durch das Wegfallen von Sortieren, Abheften und Ablegen, eine gezielte Recherche am Anwender-PC sowie Platzeinsparungen gegenüber einem herkömmlichen Archiv erzielt werden. |
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Due |
Nötige Sorgfalt. Genaue Prüfung eines Unternehmens durch Investoren als Basis der Investitionsentscheidung. |
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Dritter |
Person oder Organisation, deren Unabhängigkeit gegenüber den Parteien, die in einem Akreditierungs- oder Zertifizierungsprozess oder in einem Schiedsverfahren stehen, anerkannt ist. |
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Effizienz |
Ergebnis der erreichten Resultate im Verhältnis zu den eingesetzten Ressourcen |
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Ergebnisorientierte Verfahren |
Ergebnisorientierte Verfahren ist der Sammelbegriff für die Bemühungen, öffentliche Verwaltungen zu einer Outputsteuerung zu befähigen. Zu ihnen zählen die Produktdefinition, Produktbeschreibung, Kosten- und Leistungsrechnung, sowie das operative Controlling. |
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Evaluation der Lieferanten |
Evaluation, welche die Fähigkeit der Lieferanten prüft, bestimmte Produkte und Dienstleistungen auf wirksame Weise, innerhalb der Fristen und zu den vereinbarten Bedingungen zu liefern. |
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Externe Evaluation |
Evaluation, die durch externe Mitglieder einer Institution durchgeführt wird (Peer-groups, Eidgenössische Fachhochschulkommission, usw.). |
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FASB |
Das 1973 gegründete Financial Accounting Standards Board (FASB) nimmt neben der amerikanischen Börsenaufsicht SEC maßgeblichen Einfluß auf die Entwicklung des amerikanischen Bilanzierungsstandards US-GAAP und hat bislang weit über 140 Statements of Financial Accounting Standards (FAS) erlassen. Dem FASB gehören wirtschaftsprüfende Fachverbände, private Fachorganisationen und Vertreter der Wirtschaft an |
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Fachhochschule (FH) |
Die FH
bilden Generalisten aus, die solide Grundkenntnisse besitzen und
in der Lage sind interdisziplinäre Überlegungen anzustellen. |
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Fluss |
Beschreibung des Ablaufs einer Reihe von Tätigkeiten, die aufeinander folgen und die physischer oder immaterieller Natur sein können. Synonym für Prozess. |
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Forfaitirung |
Verkauf einer Forderung oder eines ausländischen Finanzierungstitels, z.B. eines Wechsels, den der Exporteur aus dem Exportgeschäft erhalten hat, i.d.R. an ein Kreditinstitut oder ein spezialisiertes Finanzierungsinstitut. Im Gegensatz zu bestimmten Formen des Factoring hat die Bank kein Rückgriffsrecht gegen den Verkäufer. Der Forderungsverkauf erfolgt also "à forfait", d.h. in Bausch und Bogen. Der Gegenwert wird unter Abzug der bis zum Fälligkeitstag anfallenden Zinsen sofort ausbezahlt. Forfaitierung dient der Refinanzierung des Exporteurs. Deutsche Banken bevorzugen die Direktfinanzierung des inländischen Exporteurs, wenn sie das Risiko bezüglich der Bonität des ausländischen Partners oder infolge länderspezifischer Bestimmungen sehr hoch einschätzen. Forfaitierung gewinnt bei der finanziellen Abwicklung von Exportgeschäften immer mehr an Bedeutung. |
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Fortbildung |
Tätigkeit
der beruflichen Ausbildung, die eine praktische Verbesserung der
technischen, wissenschaftlichen, artistischen oder
wirtschaftlichen Fähigkeiten ermöglicht. Nicht zu verwechseln mit
der „fortlaufenden Ausbildung“, eine Fortbildung, die den
Mitarbeitern der Institutionen vorbehalten ist. |
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Fortlaufende Ausbildung |
Berufliche Fortbildungstätigkeiten, welche die technischen, wissenschaftlichen, artistischen oder wirtschaftlichen Fähigkeiten der Mitarbeiter der Institution verbessern sollen. |
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Fortlaufende Verbesserung |
Begriff, der die Prozesse bezeichnet, die von einer Organisation eingeführt wurden, um regelmässig Anpassungen und Verbesserungen im System des Qualitätsmanagements, und somit beim Produkt oder der Dienstleistung, zu erreichen. |
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Garbage-Can-Modell |
James G. MARCH und Johan P. OLSEN haben im Rahmen der verhaltenstheoretischen Entscheidungstheorie Entscheidungs- und Lernprozesse in Organisationen in mehrdeutigen Situationen (ambiguity) untersucht. Da in solchen Situationen das Wissen beschränkt, die Technologien unvollkommen, die Ziele inkonsistent sowie die Teilnehmer wechselnd sind, läßt sich kein feststehender Zusammenhang zwischen den verschiedenen Elementen des Entscheidungsprozesses in Organisationen ausmachen. Diese Situation haben sie als das „Mülleimermodell" der Entscheidung charakterisiert. Ähnlich wie in einem Papierkorb die Blätter eher zufällig, aber nicht völlig regellos aufeinandertreffen, können Entscheidungsprozesse in Organisationen als organisierte Anarchie angesehen werden, die durch das relativ zufällige zeitliche Zusammentreffen von Entscheidungsgelegenheiten, Teilnehmern, Problemen und Lösungen bestimmt ist. |
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Gültigkeitserklärung |
Bestätigung durch eine Untersuchung und durch Nachweise, dass die spezifischen Anforderungen für einen vorbestimmten Gebrauch erfüllt wurden. |
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Human Capital Management |
Das Human Capital Management bezeichnet ein Personalmanagement, welches das Wissen der Mitarbeiter fördert und optimal im Geschäftsprozess einsetzt. Das im Unternehmen gebundene. Humankapital stellt die zukünftige Wertschöpfung eines Unternehmens und damit seine Wettbewerbsfähigkeit dar. |
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IAS |
Die International Accounting Standards (IAS) werden vom IASC (International Accounting Standards Committee), einer internationalen Fachorganisation, die von mit Rechnungslegungsfragen befassten Berufsverbänden getragen wird, herausgegeben. Ziel ist, eine transparente und vergleichbare Rechnungslegung auf internationaler Basis zu schaffen |
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ISO (Organisation) |
Die ISO (Internationale Organisation für die Normierung) ist ein Zusammenschluss von nationalen Organisationen für die Normierung. Die technischen Komitees der ISO legen die internationalen Normen fest. |
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ISO 9001:2000 |
Norm, welche die allgemeinen Anforderungen für das Qualitätsmanagement aufstellt. |
| K | |
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Kanban |
Kanban ist ein Werkzeug zur Realisierung des synchronen Produktionssystems. Es ist neben der standardisierten Arbeit, die zum Management der menschlichen Arbeit dient, eine wichtige Säule des synchronen Produktionssystems, darüber hinaus ein wichtiges Kaizenwerkzeug. Es ist im Prinzip nur ein kleines Stück Papier, auf dem steht, was in welcher Stückzahl herangezogen und wie hergestellt werden soll. Der nachgelagerte Prozess zieht jeweils nur die benötigten Teile in notwendiger Stückzahl zum geforderten Zeitpunkt heran. Der vorgelagerte Prozess produziert nur das, was der nachgelagerte Prozess verlangt. |
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Kompetenz |
Beschreibt als Ziele (oft taxonomisch) die Kenntnisse und das Know-how. |
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Kompetenzzentrum |
Netzwerk von Fähigkeiten, das Ressourcen von mehreren Institutionen verbindet, um somit eine Gesamtheit von zusammenhängenden Kenntnissen und Know-how zu vermitteln. |
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Konformität |
Erfüllung spezifischer Anforderungen die im Voraus vertraglich festgelegt wurden. |
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Konformitätszertifikat |
Dokument, das gemäss den Regeln eines Zertifikationssystem ausgestellt wird und zusichert, dass ein Produkt, eine Dienstleistung, ein Prozess oder ein System für das Qualitätsmanagement einer bestimmten Norm oder Beschreibung entspricht. |
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Kontraktmanagement |
Kontraktmanagement zeichnet sich durch den Abschluß einer Zielvereinbarung oder eines Kontraktes innerhalb einer Organisation aus, in dem für eine bestimmte Periode definiert wird, wer welche Ziele in nachprüfbarer Weise umsetzt. Beispielsweise können Politik und Verwaltung eine Vereinbarung über die von den Fachbereichen zu erzeugenden Leistungen und Produkte sowie über die dafür vorgesehenen Budgets treffen. Im Rahmen des Neuen Steuerungsmodells wird der Begriff des Kontraktmanagements sowohl für die neue Beziehung zwischen Politik und Verwaltung als auch für das Verhältnis zwischen Kernverwaltung und ausgegliederten Einheiten (interorganisatorisch) sowie für die Beziehungen innerhalb einer verselbständigten Einheit (intra-organisatorisch) verwandt. |
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Kontrolle |
Tätigkeit bei der eine oder mehrere Eigenschaften eines Produkts oder einer Dienstleistung gemessen, analysiert, geprüft werden um die Konformität des Produkts oder der Dienstleistung mit den vorher vertraglich festgelegten Bedingungen und Spezifikationen zu vergleichen. |
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Konzeption |
Phase eines Projekts, die auf die Entwicklung und die Organisation ausgerichtet ist und der Phase der Herstellung (bei einem Produkt) oder der Lieferung (bei einer Dienstleistung) vorangeht. |
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Korrigierende Massnahme |
Massnahme,
die ergriffen wird, um die Ursachen einer nicht konformen
Situation, eines Fehlers oder eines anderen bestehenden
unerwünschten Ereignisses zu vermeiden und somit seine
Wiederholung zu verhindern. |
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Kunde |
Studenten, Unternehmen, öffentliche Institutionen usw., die einen Vertrag unterzeichnet haben, um Leistungen vom Lieferanten zu beziehen. Der Kunde kann sich innerhalb oder ausserhalb der Organisation befinden; er ist der Empfänger eines Produkts. |
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Label |
Marke auf einem Produkt oder die sich auf eine Leistung bezieht. |
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Lean Production |
Lean production steht für ein aus Japan stammendes betriebswirtschaftliches Prinzip der „schlanken Produktion", bei der alle nicht wertschöpfenden Prozesse im Produktionsprozeß auf das unverzichtbare Minimum reduziert werden. Dazu zählen z.B. die Lieferwege, die Lagerhaltung und die Hilfsfunktionen. |
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Lebenszyklus eines Produkts |
Modell, das die verschiedenen Phasen im Leben eines Produkts von seinem Entwurf bis zu seiner Entsorgung oder dem Recycling beschreibt. |
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Leistungstiefe |
Unter dem Begriff „Leistungstiefe" im öffentlichen Sektor wird analog zur „Fertigungstiefe" von Industrieunternehmen diskutiert, in welchem Umfang und in welcher Qualität öffentliche Leistungen selbst erstellt oder von außerhalb bezogen werden sollten. |
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Leistungen für Dritte |
Produkte
oder Dienstleistungen, welche spezifische Anforderungen von
internen oder externen Kunden erfüllen. |
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Lieferant |
Im Sinne der Norm 9001:2000: Organisation, die ein Produkt oder eine Dienstleistung liefert. Ein Lieferant kann sich innerhalb oder ausserhalb der Organisation befinden. Entspricht dem Begriff des Subkontrahenten in der alten Norm. |
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Management |
Der Begriff des Managements wird in einem institutionellen und in einem funktionalen Sinne gebraucht. Zum Management als Institution zählen Unternehmen, Manager, leitende Angestellte und sonstige Angestellte mit Leitungsfunktion. Management als Funktion bezeichnet die Aufgaben der Differenzierung (Arbeitsteilung) und Integration (Koordination). Planung, Kontrolle, Organisation und Personalführung sind die wichtigsten Integrationsinstrumente zur Deckung des durch Arbeitsteilung entstehenden Koordinationsbedarfes. |
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Management by Competition |
Ansätze einer Konkurrenzbürokratie zielen darauf ab, die traditionelle Bürokratie zu entflechten und marktwirtschaftliche Mechanismen zu fördern. Durch die Installierung interner und externer Wettbewerbsstrukturen und die Vornahme von Leistungsvergleichen erhofft man sich eine Steigerung von Produktivität und Kundenorientierung. Bei den Wettbewerbsformen unterscheidet man den Wettbewerb zwischen privaten Unternehmen und Organisationen des öffentlichen Sektors (intersektoriell), den Wettbewerb zwischen den Organsationen des öffentlichen Sektors (interorganisationell) sowie den Wettbewerb zwischen den Organisationseinheiten im öffentlichen Sektor (intraorganisationell). |
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Management by Objektives |
siehe Kontraktmanagement |
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Management by Results |
siehe ergebnisorientierte Verfahren |
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Management der Gesamtqualität |
Übersetzung des englischen Ausdrucks "Total quality management" (TQM). Bezeichnet ein System für das Qualitätsmanagement, das die Anforderungen der Norm ISO 9001:2000 übertrifft und den langfristigen Erfolg durch die Befriedigung der Kunden anstrebt. Das System sucht die Qualität in allen Tätigkeitsbereichen unter aktiver Mitwirkung der Mitarbeiter zu erreichen. |
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(MIS) |
Management Informationssystem (MIS) |
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Meisterung der Qualität |
Techniken, Prozesse und Tätigkeiten operativer Natur, die eingesetzt werden um die Qualitätsanforderungen zu erfüllen. |
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Mittelbau |
Die wissenschaftlichen, technischen, artistischen und pädagogischen Mitarbeiter bilden den Mittelbau, im Gegensatz zum Verwaltungspersonal (Sekretariat, Buchhaltung, usw.). |
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Muster |
Auswahl von Einheiten eines Produkts oder von Daten einer Dienstleistung um eine Analyse der Qualität der Gesamten Leistung zu erhalten. |
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Nachweis |
Information deren Wahrheitsgehalt belegt werden kann. |
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Neues Steuerungsmodell |
Unter Federführung der KGSt wird seit 1991 auf kommunaler Ebene die Einführung eines "Neuen Steuerungsmodells" (NSM) vorangetrieben. In enger Anlehnung an Erfahrungen der niederländischen Stadt Tilburg zielt das NSM auf den Aufbau einer unternehmensähnlichen dezentralen Führungs- und Organisationsstruktur. Argumentativ dargestellt wurde dieses Modell zunächst durch einen vielbeachteten Aufsatz des damaligen Leiters der KGSt, Gerhard BANNER, in dem dieser die Strukturen in den Kommunalverwaltungen als ein "System organisierter Unverantwortlichkeit" beschreibt, welches nicht die optimale Leistung, sondern den maximalen Ressourcenverbrauch belohnt. Ausgehend von einer Strategie-, Management-, Attraktivitäts- und Legitimitätslücke wird unter dem Leitspruch "Von der Behörde zum Dienstleistungsunternehmen" ein neues Leitbild für die Kommunen entworfen. Das NSM verbindet die Vorstellungen von organisato-rischer Entflechtung mit denen eines Kontraktmanagements. Die traditionell zentralistische, hoch arbeitsteilige und durchhierarchisierte Verwaltungsorganisation soll in eine produktorientierte und im Rahmen von Zielvereinbarungen weitgehend autonome, dezentral gegliederte Organisation umgebaut werden. Vorbild ist das Modell der dezentralisierten, autonomen Einheit innerhalb eines Unternehmens (vgl. dezentrale Ressourcenverantwortung, Controlling, Kontraktmanagement, Produkt). |
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Nichtkonformität |
Nichterfüllung einer oder mehrerer spezifischer, festgesetzter oder vertraglicher Anforderungen. |
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Norm |
Standardauswahl bestimmter Anforderungen. Gesamtheit der Anforderungen. Die Familie der ISO-Normen enthält allgemeine Normen (für Organisationen) und spezifische Normen (für Produkte). |
| Q | |
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Qualität |
Gesamtheit der Eigenschaften die sich eine Organisation oder eine andere Einheit aneignet um definierte und implizierte Anforderungen zu erfüllen. |
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Qualitätsaufzeichnung |
Gespeicherte Qualitätsdaten um die Einhaltung der Anforderungen einer Vorschrift nachzuweisen und die Funktionsfähigkeit und Wirksamkeit eines Systems für das Qualitätsmanagement zu prüfen. Die Aufzeichnung liefert Nachweise. |
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Qualitätshandbuch |
Dokument, welches das System des Qualitätsmanagement beschreibt. Es enthält insbesondere die Politik und die Ziele für die Qualität, die Beschreibung der Prozesse, welche der Organisation eigen sind und die Bestimmungen über die Verwaltung der Qualitätsdokumente. |
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Qualitätsmanagement |
Gesamtheit der Managementtätigkeiten, welche die Qualitätspolitik, die Ziele und Verantwortlichkeiten bestimmen und sie mit Hilfe von Mitteln, wie der Qualitätsplanung, der Qualitätssicherung, der fortlaufenden Verbesserung der Produkte und Leistungen entsprechend dem System für das Qualitätsmanagement umsetzt. |
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Qualitätsplanung |
Teil eines Systems für das Qualitätsmanagement, das die Durchführung der Qualitätspolitik, der Qualitätsziele, der definierten Anforderungen an die Qualität darstellt und die Art der Umsetzung empfiehlt. |
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Qualitätspolitik |
Orientierung und Ziele, welche die von der Direktion festgesetzte Qualität betreffen. Diese Elemente werden periodisch evaluiert und revidiert. |
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Qualitätszirkel |
Qualitätszirkel stellen eine aus Japan importierte Form sporadischer Gruppenarbeit zur Steigerung der Qualität des Produktes, der Arbeitsbedingungen, der Arbeitsverfahren sowie der sozialen Integration dar. |
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Qualitätssicherung |
Gesamtheit der eingeführten Tätigkeiten in einem System des Qualitätsmanagements, das sich an der Befriedigung der Anforderungen an die Qualität richtet und den Nachweis erbringt, dass die Anforderungen der Kunden (insbesondere: Unternehmen, öffentliche Hand, …usw.) berücksichtigt wurden. |
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Relevanz |
Übereinstimmung zwischen den Bedürfnissen an Kompetenzen der Öffentlichkeit und dem Profil der Kompetenzen der Studienabgänger. |
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ROS-Return on Sales |
Der Return on Sales entspricht der Umsatzrendite. Er wird berechnet aus Gewinn dividiert durch Umsatz. |
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Selbstevaluation |
Evaluation, die durch den Urheber einer Massnahme durchgeführt wird. |
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Six |
Six Sigma ist eine umfassende Methode, die durch Prozeßoptimierung und Prozeßstabilisierung zu einem nahezu fehlerfreien Prozeßablauf führen soll. Im Vordergrund steht ein systematisches Vorgehen, bei dem die Mitarbeiter, welche Produkte/Prozesse entwickeln mit den Mitarbeitern zusammenarbeiten, welche diese täglich auf der Arbeitsebene umsetzen. Ziel ist die Minimierung von Fehlern, Reklamationen, Kosten und Zeit sowie eine höhere Kundenzufriedenheit. |
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Spezialisierung |
Angebot einer Ausbildung oder einer Leistung durch eine FH oder eine Teilschule, die sich, innerhalb eines Studiengangs auf Themen, Methoden oder Marktsegmente spezialisiert. |
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Spezifizierungen |
Gesamtheit der Anforderungen an die Herstellung eines Produkts oder die Bereitstellung einer Dienstleistung. |
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(SCM) |
Supply Chain Management bezeichnet die optimale Planung, Prüfung und Steuerung der Lieferströme vom Rohstoffförderer über den Zulieferer bis hin zum Endverbraucher. |
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Studiengang – Unterstudiengang - Studienganggruppe |
Gesamtheit
der Ausbildungslehrgänge gleicher Art, die eine FH an
verschiedenen Orten anbietet (mehrere Teilschulen) und die zu
einem Diplom führen. |
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System |
Abhängige und interaktive Prozesse, die koordiniert ablaufen. |
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System für das Qualitätsmanagement |
System, welches die Gesamtheit der Organisation, der Ressourcen, der Prozesse und der notwendigen Verfahren einbezieht, um die Qualitätspolitik umzusetzen und die festgelegten Ziele zu erreichen. |
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Taxonomie |
Massstab für die Klassifizierung der erreichten Fähigkeiten der Teilnehmer an einem Kurs über ein bestimmtes Thema. |
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Teilschule |
Schule die einen Teil der FH bildet (Element ihres Netzwerks). |
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Taylorismus |
Taylorismus bezeichnet die Prinzipien einer (wissenschaftlichen) Betriebsführung, die auf den Ingenieur Frederick Winslow TAYLOR (1856-1915) zurückgeführt werden. Dazu gehören die systematische Durchführung von Zeit- und Bewegungsstudien zur Ermittlung von Planvorgaben (z.B. für Akkordlohn) und zur optimalen Standardisierung von Arbeitsabläufen, eine möglichst weitgehende betriebliche Arbeitsteilung mit dem Ziel der Minimierung des Arbeitsinputs, der erforderlichen Qualifikationen und der Lohnkosten, die Trennung von Planung, Entscheidung und Ausführung sowie der zentralen Kontrolle der Arbeitsprozesse durch das Management und der direkten Kontrolle durch den Vorgesetzten. |
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Total Quality Management |
Total Quality Management steht für eine relativ neue, Anfang der 80er Jahre in den USA aus Japan mit relativ großem Erfolg reimportierte, Unternehmensstrategie, die, orientiert am Ziel der größtmöglichen Kundenzufriedenheit, versucht, den gesamten Produktions- und Dienstleistungsprozeß hierauf abzustimmen. Dem liegt die Überzeugung zugrunde, daß das individuelle Eingehen auf Kundenwünsche und das Lernen aus den Erfahrungen mit den Kunden zur Verbesserung der Leistungen und Prozesse eine neue profitable Erfolgsstrategie sei. Wesentliche Elemente des Qualitätsmanagements sind die Entwicklung von Qualitätszielen, von Qualitätstandards und -indikatoren sowie die Einrichtung einer Qualitätskontrolle, die sich auf den gesamten Unternehmensprozeß bezieht und nicht nur auf das Stadium der „Endkontrolle". |
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Transaktionskostenökonomik |
Der Transaktionskostenansatz ergänzt die klassische Kostenrechnung durch die Berücksichtigung der Koordinationskosten einer Leistungserstellung. Bei einer Leistungserstellung wird zwischen Herstellungskosten und den Koordinationskosten unterschieden. Diese Koordinationskosten werden auch als Transaktionskosten bezeichnet, weil sie alle bei vertraglichen Koordinationen anfallenden Informations-, Anbahnungs-, Vereinbarungs-, Abwicklungs-, Anpassungs- und Kontrollkosten beinhalten. Die Transaktionskosten sind durch die Eigenschaften der Leistungen und die Wahl der Organisationsform, in der die Leistungserstellung erfolgt, zu beeinflussen. Ziel des ursprünglich auf Ronald H. COASE und später auf Oliver E. WILLIAMSON zurückgehenden Transaktionskostenansatzes ist es nun, anzugeben, welche Organisationsform (Markt, Hierarchie oder Mischformen) für welche Art der Leistungserstellung unter Effizienzgesichtspunkten zu wählen ist. Dabei wird grundsätzlich davon ausgegangen, daß es günstiger ist, Transaktionen in Organisationen zu verlagern und nicht über den Markt zu koordinieren, wenn diese mit Unsicherheit verbunden sind, sehr häufig vorgenommen werden und wenn Investitionen getätigt werden müssen, um sie überhaupt vornehmen zu können. |
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Überprüfung |
Bestätigung durch eine Untersuchung und durch Nachweise, dass die vorbestimmten Bedingungen erfüllt wurden. |
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Überprüfung durch die Direktion |
Methodische
und periodische Analyse, welche die Direktion aufgrund der
Resultate durchführt. Sie verfolgt folgende Ziele: |
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Überprüfung des Konzepts |
Methodische und systematische Analyse eines Projekts, um festzustellen, ob es in der Lage ist die Qualitätsanforderungen zu erfüllen, die Probleme zu identifizieren und gegebenenfalls die Ausarbeitung von Lösungen vorzuschlagen. |
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Überprüfung des Vertrags |
Kontrolle eines Vertrags vor seiner Unterzeichnung um zu überprüfen, dass die Anforderungen an die Qualität entsprechend definiert sind, ohne Zweideutigkeiten, dass sie durch Dokumente belegt und ausführbar sind. |
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Überwachung |
Verfolgung der Entwicklung in den Gebieten, welche die Leistungen der Institutionen betreffen. |
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Verfahren |
Spezifische Art eine Tätigkeit durchzuführen. Eine Weisung, die ein Verfahren definiert, enthält das Know-how eines Unternehmens und bedingt die Effizienz und Wirksamkeit eines SQM – Diese Informationen sind im Prinzip vertraulich. |
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Verfolgbarkeit |
Methode für die Kennzeichnung und die Aufzeichnung mit Referenzpunkten, welche die Verfolgung eines Produkts, einer Leistung oder eines Dokuments, von der Phase des Entwurfs bis du seiner Entsorgung oder Archivierung zu verfolgt. |
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Vertrag |
Vereinbarung, in welcher sich eine Institution, ein Unternehmen oder eine Person verpflichtet eine Leistung zu erbringen. |
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Vorsorgliche Massnahme |
Massnahme, die ergriffen wird, um die Ursachen einer nicht konformen Situation, eines Fehlers oder eines anderen möglichen unerwünschten Ereignisses zu beseitigen, um zu verhindern, dass es eintrifft. |
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Weisung |
Spezifische Beschreibung des Ablaufs einer Tätigkeit. Eine Weisung enthält das Know-how eines Unternehmens und bedingt die Effizienz und die Wirksamkeit des SQM – Diese Informationen sind im Prinzip vertraulich. |
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Wirksamkeit |
Mass für die Realisierung der geplanten Tätigkeiten und die Erreichung der geplanten vertraglichen Ziele. |
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Workflow-Management |
Inhalt des Workflow-Management ist das Planen, Steuern und Optimieren von Abläufen verschiedener Arbeitsschritte um Zeit und weitere Resourcen einzusparen. |
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Zertifizierung |
Verfahren, durch welches eine Organisation oder eine akkreditierte Person die schriftliche Zusage erteilt, dass die Organisation einer Institution in einem bestimmten Gebiet bestimmte Anforderungen erfüllt (z. B. eine Norm). |
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Zertifizierungsperimeter |
Ausdruck, der die Sektoren oder Dienste, Filialen, Abteilungen oder Nebenstellen einer Organisation bezeichnet, die durch eine Zertifizierung betroffen sind. |